Dom. Rep.- Gesundheit & Sicherheit


Gesundheit in der Dominikanischen Republik

Malaria

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In den Touristenhotels, in Santo Domingo, im östlichen Tiefland und an der Küste gibt es nur ein geringes Risiko, mit Malaria in Kontakt zu kommen. Malaria, auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt, ist eine schwere und meldepflichtige Tropenkrankheit, die durch Parasiten hervorgerufen wird. Die Krankheit wird in den Tropen und Subtropen durch den Stich der weiblichen Stechmücke (Moskito) der Gattung Anopheles übertragen. Malaria tritt während des ganzen Jahres in der Grenzregion zu Haiti auf. Gelegentlich kommt sie auch nach starken Regenfällen in anderen Teilen der Insel vor.


ücken, auch Malariamücken, stechen vor allem zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Zur Vorbeugung gegen Insektenstiche zählen das Tragen heller, hautbedeckender, langer Kleidung und der Aufenthalt in mückensicheren Räumen mit Moskitonetzen, Klimaanlagen und Fliegengittern. Es gibt eine Vielzahl von Mückenmitteln, auch "Repellent" genannt. Die Behandlung von Haut und Kleidung mit chemischen Insektenabwehrmitteln wie Diethyltoluamid (DEET) schützt zusätzlich.


malaria tablet Es gibt noch keine Impfung gegen Malaria. Für viele Reiseziele reicht es aus, für den tatsächlichen Krankheitsfall ein Medikament zur notfallmäßigen Eigenbehandlung (Stand-by-Therapie) mitzuführen. Beim Besuch von gefährdeten Gebieten sollten Anti-Malaria-Tabletten eingenommen werden. Malaria Tropica ist die gefährlichste Form der Infektionskrankheit und kann tödlich verlaufen, wenn nicht schnell behandelt wird. Die meisten Fälle von Malaria treten bei Reisenden auf, die eine Malariaprophylaxe nicht konsequent durchführen, obwohl sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das jeweilige Land empfohlen wird.


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Holen Sie vor Reisen in Malariagebiete ärztlichen Rat zu Medikamenten ein. Malarone ist das neueste und am häufigsten verschriebene Malariamedikament für Reisende. Es dient sowohl der Vorbeugung als auch der Behandlung von Malaria. Das Medikament wird von Ihrem Hausarzt verschrieben.


Mehrere Anti-Mückenmittel mit DEET, wie z. B. Gels, Sprays und Anti-Insektenspray, können Sie ganz einfach vor dem Abflug online bestellen. Empfohlen und bewährt haben sich die Care-Plus-Produkte, die man bequem über Amazon und andere Anbieter im Internet kaufen kann. Care Plus® DEET ist das wirksamste Insektenabwehrmittel für die Haut, das in Deutschland erhältlich ist.


Dengue

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Auch Dengue wird durch Mücken übertragen und ist in der ganzen Karibik verbreitet. Auch die Dominikanische Republik ist übertragungsgebiet. Denguefieber ist meist harmlos, Hautausschlag und Kopfschmerzen begleiten die Infektion. Die Erkrankung wird im Gegensatz zur Malariamücke von tagaktiven Mücken übertragen. Vereinzelt treten ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auf. Es ist also wichtig, auch tagsüber Körperteile und Kleidung mit Repellents zu schützen, die DEET oder Icaridin enthalten.


Impfungen

Ihre Urlaubsregion, die Unterbringung am Urlaubsort, Ihr Alter und Ihre Gesundheit sind bestimmende Faktoren dafür, welche Gesundheitsmaßnahmen und welche Impfungen für Ihren Urlaub in der Dominikanischen Republik erforderlich sind. Grundsätzlich sollten Sie vor Ihrer Reise von einer Impfberatung Gebrauch machen und sich eine Reiseapotheke für die Tropen zusammenstellen lassen. Eine autorisierte Beratung bekommen Sie bei Ihrem Arzt, einer Gesundheitsbehörde oder Ihrer zertifizierten Apotheke.


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Reisediarrhö

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Als Reisedurchfall werden Durchfälle bezeichnet, die während oder kurz nach einer Reise auftreten. Auslöser sind meist Infektionen durch Bakterien oder Viren. Je wärmer das Klima und je primitiver die Lebensbedingungen, umso größer ist die Gefahr, mit Bakterien, Viren oder Parasiten im kontaminierten Wasser oder in Lebensmitteln in Berührung zu kommen. In einem 5-Sterne-Resort ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, sich mit Reisediarrhö anzustecken. Mit Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. In der Dominikanischen Republik ist das Leitungswasser als Trinkwasser ungeeignet. Flaschenwasser ist dagegen unbedenklich.


Die Erkrankung beginnt meist mit Bauchkrämpfen, übelkeit und Erbrechen. Erhöhte Temperatur oder Fieber und flüssiger Stuhlgang, der lange anhalten kann, begleiten den Verlauf. Durchfall entzieht dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe. Der Wasser- und Salzverlust des Körpers lässt sich nicht alleine durch Trinken ausgleichen. Der Mineralstoffhaushalt kann mit Elektrolyten ausgeglichen werden. Sie enthalten unter anderem Glukose (Traubenzucker), Natriumchlorid (Kochsalz) und Kaliumchlorid. ORS-Elektrolytpulver oder fertige Elektrolyt-Lösungen aus der Apotheke gehören in die Reiseapotheke.


Gehen Sie immer zu einem Arzt, wenn nach zwei bis drei Tagen und der Behandlung mit ORS-Elektrolytpulver keine deutliche Besserung eintritt. Haben Sie zusätzlich Fieber oder ist der Reisedurchfall blutig oder schleimig, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Reisedurchfall ist sehr ärgerlich, aber in den meisten Fällen harmlos und von kurzer Dauer (zwei bis drei Tage).


So können Sie das Risiko von Reisedurchfall vermindern:

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  • Waschen Sie Ihre Hände nach jedem Toilettengang und vor jeder Mahlzeit!
  • Trinken Sie kein Leitungswasser (auch nicht zum Zähneputzen verwenden). Trinken Sie Mineralwasser aus Flaschen. Es ist billig und überall verfügbar.
  • Essen Sie Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten nur gut gegrillt oder gar gekocht.
  • Essen Sie das Essen aus Garküchen auf der Straße nur frisch zubereitet und kochend heiß.
  • Essen Sie kein rohes Gemüse und Obst, denn dies ist oft mit Leitungswasser gewaschen. Wählen Sie Schalenfrüchte, die Sie geschält verzehren können.
  • Fragen Sie im Hotel oder Restaurant nach, ob die Eiswürfel in Getränken aus Mineralwasser hergestellt sind (in den meisten Resorts ist das der Fall).
  • Halten Sie sich an den Merkspruch für Reisende "Cook it, peel it or forget it! – Abkochen, schälen oder bleiben lassen!"

imodium

Hat der Reisedurchfall doch zugeschlagen, so essen und trinken Sie trotzdem. Fasten stoppt den Durchfall nicht. Es empfiehlt sich am Anfang leichte Kost wie Zwieback, Kekse und leicht gesüßter Tee. Der Tipp der Einheimischen ist die Kokosnussmilch. Sie stopft und enthält viele Mineralstoffe. Sie können auch Durchfall-Stopper verwenden. Ein häufig verwendetes Präparat ist Imodium, das nicht länger als zwei bis drei Tage genommen werden sollte, jedoch nicht bei Blut im Stuhl und nicht von Kindern unter acht Jahren. Lesen Sie immer die Packungsbeilage. Umfassende Infos erhalten Sie beim Reisemedizinischen Infoservice.


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Sonnenbrand

Unterschätzen Sie nicht die starke Sonneneinstrahlung in der Karibik. Sonnenbrand ist ein häufiger Grund für einen Arztbesuch und verdirbt den schönsten Urlaub. Auch an einem bewölkten Tag oder im Schatten kann Ihre Haut verbrennen. Benutzen Sie deshalb immer eine Sonnencreme mit mindestens Faktor 15 oder 25, besser noch bis Faktor 50. Sie werden auch mit Sonnenschutz gepflegt braun. Schützen Sie sich außerdem mit einer Kopfbedeckung und einer Sonnenbrille. Zum unbeschwerten Schnorcheln bieten UV-Shirts und UV-Shorts Schutz. Nach dem Sonnenbad schützt eine After-Sun-Pflege Ihre Haut vor Austrocknung. Bei leichter Hautrötung pflegen kühlende Aloe-Vera-Gels die Haut sehr gut.


Reiseapotheke und Arzneimittel

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Folgende Medikamente gehören in eine gute Reiseapotheke: Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder das etwas stärker wirkende Ibuprofen gegen Schmerzen, Entzündungen oder Fieber; Mittel gegen Durchfall (Imodium, ORS) sowie gegen übelkeit und Erbrechen; Pflaster, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel bei Verletzungen; Insektenspray; Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand; Antihistaminika gegen allergische Reaktionen; Fieberthermometer; Pinzette und Kondome ergänzen die Ausrüstung. Achtung! Scheren sollten nicht im Handgepäck mitgeführt werden.


Medikamente, die Sie aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig einnehmen müssen (wie Insulin, Medikamente gegen Bluthochdruck, etc.), bitte in ausreichender Menge mitnehmen. Im Urlaubsland sind sie möglicherweise schwer erhältlich. Auch das Mitführen eines Medikamentenpasses ist hilfreich, in dem die Namen Ihrer Medikamente aufgeführt sind. Er kann nützlich sein, damit diese bei Grenzkontrollen nicht mit Drogen verwechselt werden können.


Krankenhäuser

Die großen Hotelanlagen haben oft ihren eigenen Arzt im Resort. Er hilft Ihnen vor Ort oder verweist Sie an einen Spezialisten. In Notfällen kann man auch immer direkt zu einem Krankenhaus oder einer Klinik fahren. Es gibt öffentliche und private Krankenhäuser. Für die medizinische Versorgung ist es besser, ein privates Krankenhaus oder eine Ambulanzklinik zu wählen, in der die Pflege mit europäischen Standards vergleichbar ist.


Reiseversicherung

Auf Reisen ist das Risiko, eine Panne oder einen Unfall zu haben, immer größer, als wenn Sie zuhause zu bleiben. Es ist daher wichtig, eine gute Reiseversicherung abzuschließen. Lassen Sie sich vor Reiseantritt von Ihrem Versicherungsagenten oder Ihrer Reiseagentur beraten. Einfach und günstig können Sie auch online bei der europäischen Reiseversicherungsgruppe (ETI Group) eine Versicherung abschließen.



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Sicherheit in der DR

Kriminalität

Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings nur selten gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und daher auch die ausländischen Touristen. In belebten touristischen Zentren kann es zu Diebstählen kommen. Wertsachen sollten Sie immer nur im erforderlichen Umfang dabei haben. Auf Schmuck, auch auffälligen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Wertsachen wie Geld und Ausweispapiere, Digitalkamera und Handy nicht sichtbar mit sich führen. Regelmäßig werden Touristen von vorbeifahrenden Motorradfahrern ihres Handys oder der Handtasche beraubt.


Bewahren Sie Ihre Wertsachen in Ihrem Hotelsafe auf. Die meisten Hotels bieten einen kostenlosen oder günstigen Safe im Hotelzimmer, in dem Pässe, Schecks und Wertsachen aufbewahrt werden können.


Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren, ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von überfällen. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer.


Wertsachen sollten nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitgeführt und stets - sofern vorhanden - in einem Safe deponiert werden. Auf Schmuck, auch billigen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Armenviertel sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkte, Busbahnhöfe, während Busfahrten, Tanzlokale etc.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass, Führerschein, Adressenlisten etc.) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und Originale im Safe des Hotels hinterlegt werden.


Polizei und Sicherheit

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Eine große Anzahl von Hotels, Geschäften, Restaurants, Banken und öffentlichen Einrichtungen wird rund um die Uhr überwacht. Im Anfang kann es erschreckend wirken, wenn ein Wachmann mit einer Schusswaffe in der Hand am Eingang steht. Diese Sicherheitsdienste sind in der lateinamerikanischen Kultur sehr verbreitet und dienen der öffentlichen Sicherheit.


Wenn Sie das Land erkunden, kann es sein, dass Sie oft auf Polizisten und Soldaten stoßen. Das ist normal. Die Sicherheit der Touristen gewährleistet eine Spezialeinheit der Polizei, die CEISTUR.


Wenn Sie mit der Polizei zu tun haben, bleiben Sie immer ruhig und höflich. In Notfällen wenden Sie sich bitte als Erstes an Ihre Reiseleitung.


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Drogen

In der Dominikanischen Republik ist der Besitz, Konsum und Handel von Drogen auch bei geringsten Mengen strafbar. Es werden empfindliche Geldbußen und sehr schwere Gefängnisstrafen (5 - 25 Jahre) verhängt. Die Gefängnisse gehören zu den schlechtesten der Welt. Es ist große Vorsicht geboten, Pakete von Unbekannten anzunehmen oder Autos unbeaufsichtigt zu parken. Regelmäßig übernehmen ahnungslose Touristen den Transport von Drogen. Nach Drogenkurieren wird an den Flughäfen gezielt gefahndet. Seien Sie also auf der Hut!


Fahrzeugvermietung

driving

Wenn Sie ein Auto oder Motorrad mieten, dann schließen Sie das Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine Wertsachen darin. In der Dominikanischen Republik herrscht ein aggressiver und willkürlicher Fahrstil vor. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie aus Sicherheitsgründen auf den meist schlechten und unbeleuchteten Straßen nicht mehr fahren. Seien Sie wachsam vor Fahrern, die ohne Licht und unter Einfluss von Alkohol auf den Straßen unterwegs sind. Fahrerflucht passiert, da die Dominikaner oft keinen Versicherungsschutz und keine Fahrerlaubnis haben.


Hurrikane

Die atlantische Hurrikansaison beginnt im Juni und endet im November. Sie erreicht ihren Höhepunkt in der Regel im September. Die Chance, dass ein Hurrikan die Dominikanische Republik trifft, ist nicht allzu groß. Wenn Sie dennoch von einem Hurrikan oder tropischen Sturm bedroht werden, können Sie sicher sein, dass die Hotels alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um Ihre Sicherheit und den gewohnten Komfort zu gewährleisten. Folgen Sie immer den Anweisungen des Managements. Mehr Infos zu Wetter und Klima.


Wichtige und nützliche Links

1. Deutsche Botschaft in der Dominikanischen Republik, Santo Domingo

2. Dominikanische Botschaft in Deutschland

3. Generalkonsulat der Dominikanischen Republik: Neuer Wall 39, 20354 Hamburg, Deutschland, telefonnummer: + 49 (0) 40-47 40 84, E-Mail: info@consuldom.de.

4. Außenministerium der Dominikanischen Republik, Santo Domingo

5. Auswärtiges Amt er Bundesrepublik Deutschland, Länderinformation Dominikanische Republik

6. Dominikanisches Fremdenverkehrsamt, Hochstr.17, 60313 Frankfurt, Deutschland. Tel. 069/91 39 78 78,E-Mail: Domtur@aol.com

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